Medizin / Gesundheit

Generell sollten alle Impfungen, die auch in Deutschland Standard sind, überprüft und evtl. aufgefrischt werden. Zur Vorsorge werden Impfungen gegen die Lebererkrankungen Hepathitis A (Übertragung durch Viren in verunreinigtem Essen/Getränke) und Hepathitis B (Übertragung durch sexuellen Kontakt oder infiziertes Blut) sowie gegen Typhus (Übertragung durch Essen/Getränke) empfohlen.

Das Dengue-Fieber ist eine Infektion von der ganz Mittelamerika betroffen ist. Es wird von den Larven der Aedes-Mücke übertragen, sie stechen zumeist am Tag und halten sich vorzugsweise in der Nähe von menschlichen Siedlungen auf. Ein Impfpräparat gibt es noch nicht, so dass man sich auf jeden Fall mit Insektenschutzmittel und langer, heller Kleidung schützen sollte. Die gleichen Vorsichtsmaßnahmen gelten gegen Leishmaniose, eine Infektionskrankheit, die durch winzig kleine Sandmücken übertragen wird und gegen die es auch keinen Impfstoff gibt.

Dasselbe ist auch bei der Infektionskrankheit Leptospirose zu beachten. Sie kann durch Kontakt mit Wasser, in dem sich Urin von infizierten Tieren befindet, übertragen werden. Hier gilt es solch verdächtig wirkende Gewässer zu meiden. Malaria kommt besonders in den Provinzen Alajuela, Limón, Guanacaste und Heredia vor. In den Städten und Höhenlagen besteht kein Risiko. Die Ansteckung erfolgt durch Moskitos, zumeist während der Nacht. Neben der üblichen Vorsorge wie Spray, Kleidung und Moskitonetz empfiehlt es sich in den genannten Gegenden Malariatabletten einzunehmen.
Die Gefahr sich mit Tollwut zu infizieren ist relativ gering. Eine Impfung ist dann anzuraten, wenn man sich während der Reise in direkten Kontakt mit Wildtieren befindet.
Um einer Durchfallerkrankung vorzubeugen, sollte man das einheimische Leitungswasser nicht trinken und demzufolge auch darauf achten, keine Nahrungsmittel, die mit Wasser zubereitet oder gereinigt wurden (Salat, Obst, Eiswürfel, Speiseeis) zu sich zu nehmen. Dies gilt für Menschen mit empfindlicheren Mägen, für alle anderen ist das Wasser weitestgehend unbedenklich. Lediglich in den abgelegeneren und somit rückständigeren Gebieten ist es nicht zu empfehlen.