Strände in Costa Rica

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Als ideales Urlaubsland zum Baden, Erholen und vor allem Wassersport treiben, kann man an den Küsten von Costa Rica traumhafte und zum Teil sehr abgelegene und ursprüngliche Sandstrände finden. Die Wassertemperaturen der beiden Ozeane sind im Grunde immer angenehm warm. Generell sollte man beim Schwimmen im Meer auf gefährliche Strömungen achten und sich gegebenfalls immer nach den Bedingungen bei authorisiertem Personal erkunden. Nacktbaden wird in Costa Rica nicht gern gesehen.

Besonders viele paradiesische Strände findet man an der 1.000 km langen Pazifikküste von Costa Rica. Während sich im Norden früh auserkorene Bilderbuchstrände wie Playa del Coco oder Playa Flamingo eher zu touristischen Herzstücken etablierten, findet man südlicher viele einsame und wunderschöne Plätze. Neben felsigen und steinigen gibt es unzählige weiße, goldgelbe und graue Strände. Dunkelbraune oder schwarze Strände haben Sand vulkanischen Ursprungs wie die Playa Negra. Surfen ist in Costa Rica gleichermaßen beinahe überall möglich, eine Vielfalt unterschiedlicher Brandungen bietet sowohl Anfängern als auch Profis perfekte Voraussetzungen.

 

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Durch die Abgeschiedenheit und teilweise Unerreichbarkeit galten manche Orte wie Santa Teresa / Malpaís und Tamarindo am Pazifik oder Puerto Viejo am Atlantik früher lange als Geheimtipp unter Individualtouristen in Costa Rica. Heute sind sie immer noch von beeindruckender Schönheit, doch entwickelten sie sich durch die verbesserte Infrastruktur zu beliebten Zentren des Surfsports. Sehr interessant ist eine im Januar 2011 veröffentlichte Rangliste von Travellers´ Choice der 10 besten "Beach and Sun Destinations in Latin America". Darin ist Costa Rica mit seinen Stränden gleich viermal vertreten, wobei Playa Santa Teresa / Mal País sogar den 1. Platz, Playa Manuel Antonio den 3., Playa Puerto Viejo den 4. und Playa Samara den 7. Platz belegen.

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Nicht selten sind die Strände in Costa Rica Teil groß angelegter Naturreservate wie in Playa Puerto Viejo, Playa Manuel Antonio oder Playa Cahuita, so dass man eingebettet in die einheimische Tier und Pflanzenwelt das Dschungelabenteuer schon am Strand erleben kann. Wer sportlich tätig werden möchte, dem bieten sich unzählige Aktivitäten wie Wanderungen, Bootstouren, Kajak- oder Kanufahrten oder auch Angel-, Tauch- und Schnorchelausflüge an. Naturliebhaber können sich das einzigartige Naturschauspiel der Eiablage oder auch späteren Jungtierschlüpfung der Wasserschildkröten anschauen. Sie haben ihre Nistplätze an Stränden wie Playa Tortuguero oder Playa Tamarindo.

Zumeist sind diese Strände mit einer blauen Fahne ausgestattet. Viele Küstenorte beteiligen sich an einem Programm namens "Bandera Azul Ecológica" (Ökologische Blaue Fahne). Die Gründer haben es sich zur Aufgabe gemacht die biologische Vielfalt und Natürlichkeit der Strände längerfristig zu schützen. Mehrere Institutionen sind an der Organisation beteiligt und die Bürger der jeweiligen Küstenabschnitte werden aktiv einbezogen. Zur Vergabe der "Bandera Azul Ecológica" erfolgt jährlich eine Prüfung auf höchste ökologische Standards, sind diese nicht gegeben, kann die Fahne zurückgezogen werden.