Verkehr

Sobald man die Panamericana verlässt, verschlechtert sich auch der Zustand der Strassen. Zusätzlich können diese durch Erdrutsche, Überflutungen oder Nebel beeinträchtigt sein, besonders in der Regenzeit.
In Costa Rica herrscht Rechtsverkehr. Verkehrssünden, wie zu schnelles Fahren (Radarkontrollen) und keinen Sicherheitsgurt anlegen, werden von der Polizei mit Bußgeld geahndet. Der Fahrstil der Einheimischen ist eher defensiv, denn hinter Kurven könnte jederzeit eine Viehherde, ein Radfahrer oder auch ein Ochsenkarren auftauchen. Mit zwei Arten von Regionalbussen, dem directo (weniger Zwischenstopps) und dem colectivo (viele Stopps und langsamer), kommt man sehr kostengünstig im ganzen Land herum. Sie verkehren häufig und haben fast überall Stationen. Dreh- und Angelpunkt ist San José mit mehreren großen Busunternehmen.
Einen Bus-Nahverkehr haben die Städte San José, Puntarenas, San Isidor, Golfito und Puerto Limón, der die jeweiligen Stadtzentren mit dem Umland verbindet. Taxis sind in entlegenen Gegenden manchmal unentbehrlich, sie werden als Teil des öffentlichen Verkehrs angesehen. Lediglich in San José gibt es Taxameter. Man sollte darauf achten, dass diese auch angestellt werden, denn die Fahrer sind gesetzlich dazu verpflichtet. Außerhalb der Stadt fahren tätsächlich die meisten Taxis ohne Taxameter. In dem Fall gilt es den Preis vorab auszuhandeln. Für günstigere Gelegenheiten bieten sich die colectivo-Taxis an, in welchen der Preis von mehreren Mitfahrenden geteilt wird.