Playa Tamarindo

(mittlere Pazifikküste, Guanacaste)

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Der breite und zum Teil von Bäumen (Tamarinden und Palmen) beschattete Playa Tamarindo und die Ortschaft sind Teil des Nationalparks Marino Las Baulas de Guanacaste, so dass es besonders Schildkrötenbeobachter und andere Naturliebhaber hierher zieht. Im Norden grenzt er durch die Flussmündung des Río Matapalo an die Playa Grande, wo sich eine der wichtigsten Nistplätze der Lederschildkröten an der ganzen Pazifikküste befindet.


File 660Außerdem ist der Strand seit langem sehr beliebt wegen seines weißen Sandes, der Brandung und des kristallklaren Wassers. Viele Auswanderer aus Europa und Nordamerika lockte die gute Verkehrsanbindung von Liberia aus und sein Status als eines der besten Surfreviere Costa Ricas. Aufgrund der vielen nordamerikanischen Investoren hier wird der Ort auch gern "Tamagringo" genannt.


In Tamarindo gibt es nette Strandbars, am Abend und in der Nacht kann man sich in den Discotheken oder einer der Bars mit Livemusik amüsieren. Der Ort verfügt sogar über ein Casino. Tamarindo ist seit langem für sein Nachtleben bekannt und bietet eine lockere und lustige Atmosphäre. Viele Hotels, Restaurants, Tourenveranstalter und Shops befinden sich praktisch an der Hauptstraße. Darunter gibt es mehrere Anbieter, die Scooter, Mountainbikes oder auch Beachcruiser verleihen. Man kann damit auf eigene Faust das Gelände erkunden, es können aber auch mehrtägige Mountainbiketouren oder auch Reitausflüge organisiert werden.

Für Freunde des Segelns empfehlen sich die Sonnenuntergangstouren mit dem Segelboot. Es gibt natürlich auch Tagesausflüge und Fahrten, die mit Schnorcheln kombiniert werden können. Am Ortsrand von Tamarindo befindet sich eine neuere Wohnanlage mit einem der schönsten Golfplätze (6860km lang, 18-Loch) des ganzen Landes, die von dem namhaften Architekten Mike Young entworfen wurde. Für Skateboardfahrer mit eigenem Skateboard findet sich hinter der Bar "Voodoo Lounge" ein Skatepark. Neben dem Sportfischen ist Tamarindo auch für das Surfen bekannt, viele Surfschulen entlang der Hauptstraße bieten u. a. Anfängern einen guten Einstieg. Die große Anzahl lernwilliger Surfanfänger lässt die Surfprofis eher an weniger frequentierte Strände wie Playa Langosta, Playa Negra und Playa Junquillal im Süden sowie Playa Grande im Norden ausweichen. Hier finden sie größere, schnellere und weniger überlaufene Wellen. Auch muss darauf hingewiesen werden, daß durch den Touristenansturm die Probleme mit Drogen, Prostitution und Diebstählen zunehmen, mitunter stehen die Händler offen an der Hauptstraße und bieten ihre "Ware" an.